Wiederaufarbeitung statt Neubeschaffung – Armaturenspindel wie neu dank Laserspritzverfahren​

Ausgangslage

Eine Sicherheitsarmatur in einer Industrieanlage fiel durch eine stark verschlissene Spindel auf. Tiefe Riefen und Kratzer machten das Bauteil unbrauchbar. Bislang blieb nur die zeit- und kostenintensive Neubeschaffung einer Ersatzspindel.

Herausforderung

Das Ziel war, die Spindel so instand zu setzen, dass sie den hohen mechanischen und korrosiven Belastungen im Betrieb dauerhaft standhält – und dies möglichst schnell, präzise und ohne Kompromisse bei der Qualität.

Lösung

Unser Team setzte auf das Laserspritzverfahren mit der bewährten Kobalt-Basis-Legierung Stellite 21.

  1. Zunächst wurde der beschädigte Bereich abgedreht, bis alle Riefen entfernt waren – auch wenn dadurch mehrere Millimeter Untermaß entstanden.

  2. Anschließend wurde Stellite 21 aufgespritzt und metallurgisch mit der Bauteiloberfläche verbunden.

  3. Nach der mechanischen Endbearbeitung (Drehen und Schleifen) erreichte die Oberfläche eine Rauigkeit von Rz 3–4 sowie eine Härte von bis zu 50 HRc.

Stellite 21 bietet exzellenten Korrosionsschutz, auch bei hohen Temperaturen, und ist in vielen Fällen dem ursprünglichen Grundwerkstoff mindestens ebenbürtig.

Ergebnis

Die Spindel konnte vollständig wiederaufgearbeitet werden – mit einer robusten, verschleiß- und korrosionsbeständigen Oberfläche. Eine kosten- und zeitintensive Neubeschaffung wurde vermieden.

Nutzen für den Betreiber

  • Deutliche Kostenersparnis durch Wiederaufarbeitung statt Neuteil

  • Schnellere Verfügbarkeit gegenüber einer kompletten Fertigung

  • Verbesserte Lebensdauer dank harter, kaltverfestigter Oberfläche

  • Höhere Betriebssicherheit durch optimale Oberflächenqualität

Facebook
WhatsApp
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Email
Print